Ihr Blut kann Leben retten!
Geburten, Operationen, Behandlung von Krebspatienten - ohne Blutspenden geht es nicht. Allein in Nordrhein-Westfalen benötigen wir zur Versorgung von Krankenhäusern und Arztpraxen täglich zwischen 3.000 und 3.500 Blutspenden.
Gemeinsam mit dem DRK-Blutspendedienst organisiert das Deutsche Rote Kreuz jedes Jahr über 9.000 öffentliche Blutspendetermine in Nordrhein-Westfalen. Mehr als 80% aller Blutpräparate in Deutschland stammen von Blutspendeaktionen des Deutschen Roten Kreuzes.
Der DRK-Ortsverein Gevelsberg hilft...
Ohne Blutspender würde ein wichtiger Teil unseres Gesundheitssystems von heute auf morgen zusammenbrechen. Aus diesem Grund engagieren sich zahlreiche Helfer des DRK-Ortsvereins Gevelsberg bei rund zehn Blutspendeterminen jährlich. Die ehrenamtlich tätigen Rotkreuzhelferinnen und -helfer des Ortsvereins unterstützen das Entnahmeteam des DRK-Blutspendedienstes aus Hagen bei seiner Arbeit.
Um Blutspenden zu können sollten Sie zwischen 18 und 68 Jahre alt sein. Zur Anmeldung wird ein amtliches Personaldokument (Ausweis oder Führerschein) benötigt. Nach der Lektüre eines Merkblattes erfolgt die Beantwortung von Fragen eines Fragebogens zur gesundheitlichen Vorgeschichte des Blutspenders. Danach folgt die ärztliche Untersuchung. Entsprechen die Ergebnisse der Blutdruck-, Puls-, Temperatur- und Gewichtskontrolle (Mindestgewicht 50 Kilo) den gesundheitlichen Richtlinien für die Blutspende, wird nur noch der Blutfarbstoff (Hämoglobin) gemessen. Ist auch dieser Wert, der aus einem Blutstropfen aus der Fingerkuppe oder Ohrläppchen ermittelt wird, in Ordnung, kann die eigentliche Blutspende beginnen.
Die Blutspende dauert etwa fünf bis zehn Minuten. In dieser Zeit fließt ein halber Liter Blut in den angelegten Blutbeutel. Danach erfolgt eine 10 minütige Ruhepause. Nach der Blutspende erhalten Blutspender Getränke und einen leckeren Imbiss, der von den ehrenamtlichen Rotkreuzhelferinnen und -helfern liebevoll zubereitet wird
Seine Blutgruppe und die Blutgruppenmerkmale erfährt ein Erstspender, wenn er seinen Blutspender- und Unfallhilfepass erhält. Das dauert etwa drei Wochen. Sollte der Blutspendedienst irreguläre Bluttestergebnisse feststellen, wird der Spender hierüber schriftlich informiert.
Die DRK-Blutspendedienste
Die überregionalen rotkreuzeigenen Blutspendedienste mit ihren Instituten sorgen für eine überregionale und flächendeckende Versorgung mit Blut und Blutbestandteilen. Rund 3.600 qualifizierte hauptberufliche Mitarbeiter kümmern sich als Ärzte, Chemiker, Biologen, Apotheker, Schwestern, Laborkräfte und Angestellte um eine fachgerechte Blutentnahme, um Transport und Lagerung und schließlich um die Bereitstellung am Krankenbett oder Unfallort. Mehr als 200.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Kreis- und Ortsverbände sowie -Bereitschaften setzen sich alljährlich für die Blutspenderwerbung, die Vorbereitung und Durchführung jedes Blutspendetermins in ihrer Freizeit ein. Über 1,5 Millionen Bundesbürger spenden zum Teil mehrfach pro Jahr unentgeltlich Blut. Zahlreiche Schulen, Betriebe, militärische Einheiten, Gemeindeverwaltungen, öffentliche und private Einrichtungen und die Medien unterstützen die Aufgaben des Blutspendedienstes durch die kostenlose Bereitstellung von Räumlichkeiten und die Verbreitung von Spendenaufrufen. Das Deutsche Rote Kreuz stellt rund achtzig Prozent der Blutversorgung in der Bundesrepublik Deutschland sicher und verfügt über entsprechende Vorräte für Notfälle und Katastrophen.
Weitere Informationen zum Thema "Blutspendedienst" erhalten Sie auf den Seiten des DRK-Blutspendedienstes West. Dort erfahren Sie auch die Blutspendetermine in den umliegenden Städten.
» Gevelsberger Blutspendetermine in unserer Terminübersicht » Ihre häufigsten Fragen und unsere Antworten zum Thema "Blutspende"
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